Monats­rückblick September 2021: Familie, Technik und die Arbeit

Igel September Monatsrückblick

Was erwartet euch?

Und hier kommt er wieder, der Monatsrückblick. Allerdings ist er schon lange vorbei, der wunderbare September. So viel war zu tun, dass ich gar nicht dazu kam.

Was es dies mal gibt? Die Diamantene Hochzeit meiner Eltern, ein bisschen auf die eigene Schulter klopfen, weil ich so viel Technik-Kung-Fu gemeistert habe und etliche Kurse am Rabine-Institut.

Und was gibt es nicht 😉

Was es nicht gibt, ist meine Geburtstagstorte. Die berühmte Linzer Torte meiner Mutter. Ich habe doch wirklich vergessen, sie zu photographieren und das gleich zweimal. 🥺 Denn man höre und staune: dieses Jahr bekam ich zwei davon. Meine Geburtstagsnachfeier lag 5 Tage hinter dem Geburtstag und da war die Torte schon längst verspeist. 😅

Aber fangen wir doch erst einmal mit dem September Gedicht meiner Freundin an.

Gedicht Britta Schulle Herbstwald

Mein Kind, mein Kind

Septemberwind

sich leise bettet, was sich wandelt,

nicht mehr kettet sich an alte,

längst vergangene Geschichten…

Mein Kind, mein Kind

Septemberwind

sich weise legt und schmiegt,

was sich (v)erlebt und wiegt in neue,

jüngst verhangene Gemälde …

Mein Kind, mein Kind

Septemberwind

du erntest mich aus mir,

der Frucht aus meiner Ahnen Samen.

Sei mir Geleit heut’

bis in meine Ewigkeit,

schenk mir und meinem Atem dieses wunderbare “AMEN” …

Mein Kind, mein Kind

Septemberwind…

Mein Spiel, mein Glück, mein Werden.

Ich trage Dich,

veränder mich,

Dank Dir September hier auf Erden.

Diamantene Hochzeit meiner Eltern

Ich hole kurz ein wenig aus.

Jedes Jahr seit ein paar Jahren fahren meine Eltern, ich und meine beiden Geschwister für ein Wochenende in irgendeine deutsche Stadt, um gemeinsam Kultur zu erleben, zu klönen, uns in einem schönen Hotel zu verwöhnen und als Familie Zeit miteinander zu verbringen. Das ist ein wunderschöner Brauch geworden über die Jahre. Wegen Corona mussten wir leider unsere Pläne ändern. Und dann entstand die spontane Idee, uns in der neu gekauften Mühle meines Bruders in Mecklenburg zu treffen, um gleichzeitig die diamantene Hochzeit meiner Eltern zu feiern.

Alte Mühle Japenzin, Monatsrückblick September

Sie sind nun also seit 60 Jahren verheiratet. Was für eine Zeit, das ist heute fast unvorstellbar. Der Igel im Beitragsbild ist übrigens zu Ehren meiner Mutter. Sie liebt und sammelt Igel und wir bringen ihr immer wieder welche mit, wenn wir etwas Schönes auf Reisen finden.

Igel September Monatsrückblick

Wir haben gegessen, sind spazieren gegangen und ich habe mit meinem Sohn mehrere Photo-Sessions gemacht. Wir lieben es, gemeinsam loszuziehen, vorzugsweise in der Natur und Bilder zu machen. Ich mit meinem Handy, er mit einer wirklich tollen Kamera. Es ist neben der Musik etwas, was uns verbindet.

Allee Japenzin

Dies mal waren auch meine Schwester und mein Neffe mit von der Partie. Wir hatten unglaublich viel Spaß und es sind schöne und verrückte Bilder entstanden.

Und auch von mir gibt es schöne Bilder. Ich mag lost spaces und finde den Gegensatz sehr interessant.

Hilkea Knies Monatsrückblick September

In der Nähe fanden wir eine alte LPG, die schon sehr verfallen war und spannende Orte hatte.

LPG Japenzin

Wie immer hatten wir ein tolles Wochenende. Es war dies Mal anders, denn die gesamten Familien waren dabei. Es war soooo schön und ich bin sehr glücklich, eine solche Familie zu haben.

Hilkea und das Technik Kung-Fu

Jetzt im November, wo ich endlich zum Monatsrückblick September komme, scheint die Zeit schon so lange her, dass ich weinend in der Zoom Konferenz mit meiner Kollegin saß, weil ich Kopfschmerzen hatte, mich völlig unzulänglich fühlte, alles hinwerfen und nur noch die Decke über den Kopf ziehen wollte.

Ich war zuständig für die Landing Pages für unsere Kurse, die im Oktober / November wieder starten sollten und ich fand einfach nicht heraus, wie man es macht. Ich bin immer noch nicht, gewöhnt im Kopf zu haben, dass man erst einmal im Internet nach Anleitungen (Tutorials auf Neudeutsch) schauen kann, mit Hilfe derer man sich etwas beibringen kann. Die wenigen Male, die ich es versucht hatte, war ich kläglich gescheitert, denn die Version, die ich auf meinem Computer sah, unterschied sich meist schon nach kurzer Zeit von der desjenigen, der versuchte, sie mir zu erklären. Und dann stand ich genauso da wie vorher, nur mit dem Unterschied, dass ich mich komplett gescheitert und völlig blöd fühlte.

Doch diesmal hatte ich Glück: ich traf auf die online Toolkiste von Lea Giltjes. Danke Lea, du weißt gar nicht, dass du mir nicht nur sympathisch und kompetent – und das übrigens auf Deutsch – gezeigt hast, wie ich mit Leadpages endlich arbeiten kann, du hast mein Selbstbewusstsein wieder aus dem Boden geholt, in den ich es hinein gestampft hatte. Und das war fast mehr wert als das Wissen, das du mir vermittelt hast.

Deshalb wirst du hier auch verlinkt, damit sich andere in meiner Situation an dich wenden können. ❤️

Zu speziellen Fragen hat mir dann auch Judith Peters von Sympatexter weiter geholfen. Aber dazu musste ich halt erst einmal wissen, was meine Fragen sind. Ich schrieb in etwa Folgendes in meiner Content society zum Bloggen auf den Fragepost der Woche:

Liebe Judith, ich habe so viele Fragen zu Leadpages. Aber das frage ich dich dann, wenn ich weiß, was für Fragen ich habe.

Sie fand das verständlicherweise eine gute Idee. 😉

Ich kann nur sagen: Mädels, ihr seid großartig und ich feier euch! 💃💃

Ende der Sommerpause im Rabine-Institut

Und dann gab es wieder viel zu tun am Rabine-Institut. Endlich zurück in Wachenheim an der Weinstraße. Für Corona waren wir nach Lampertheim umgezogen. Andere Bundesländer, andere Verordnungen, andere Sitten. Manchmal war es skurril, was man im Abstand von 50 km in Deutschland durfte oder nicht durfte. Es lebe der Föderalismus. So konnten wir über die Coronazeit unter verschärften Bedingungen unsere Ausbildung fast ohne Ausfall weiter laufen lassen.
Ich genoss es, endlich wieder dort zu sein. Ich liebe diese Landschaft, ich liebe vor allem den Wein.

Wachenheim an der Weinstraße, Burg Monatsrückblick

Und ich mag den Ort der Kirche, wo die Seminare stattfinden. Wie die Sonne durch die großen hohen Fenster scheint. Manchmal ist man am Klavier komplett geblendet, aber die Stimmung ist unvergleichlich.

Und damit endete auch dieser September 2021.

Abrakadabra: der Oktober

Und nun habt ihr die einmalige Gelegenheit, dass ich in die Zukunft schauen konnte, denn ich weiß schon, wie mein Oktober gelaufen ist. Lies einfach hier chronologisch weiter, denn der Oktober Rückblick ist fertig.

Außerdem entstanden im September auf diesem Blog noch folgende Artikel:

12 von 12 im September – Vor allem tanzen am Maschsee

Was ich gern lese – warum nun auch noch Rezensionen

Die Dirigentin – ein Buch von Maria Peters

Vision des Tanzens – eine Art Gedicht

Auf dem Blog von Voice Experience erschienen noch weitere Artikel:

12 von 12 im September – mit Tanz und Fortbildung in den Herbst

Unsere Tipps für die Suche nach einem Vocal coach

Unterrichtstipp 3: leichtere Kieferöffnung

 

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