Was ist (m)eine Bucket List?

Bucket List

Ein neues Wort: Bucket List

Vor nicht so langer Zeit habe ich mal wieder eine Challenge mitgemacht. In einer Woche 8 Blog Artikel verfassen – dachte ich, aber dann sollten wir sie erst einmal nur anlegen. Dieser hier liegt seitdem… und liegt … und liegt … und ist jetzt reif, wie ich finde.

Und ich habe den Einsatz erhöht: von 8 Artikeln auf 10.

Lauter interessante Themen warten auf ihre Verbloggung. In der Blog-Dekade, wo ich nicht nur 10 Blog Artikel anlege, sondern auch jeden Tag einen schreibe, widme ich mich heute dem Thema Bucket List.

All das findet in meiner Blog Community “The content society” statt. Wir bloggen mit Judith Sympatexter Peters. Die Frau aus Transsilvanien, mit der vielen, vielen Energie und dem Händständ-Kurs. Und mit Franzi Blickle, die anscheinend öfter Blog Marathons vom Feinsten hinlegt. In dieser Gruppe macht das Bloggen einfach nur Spaß.

Und wie so oft im letzten Jahr, lerne ich wieder einen neuen Begriff, der mir vorher nichts gesagt hat.

Kurze oder vielleicht doch eher lange Begriffsklärung

Bucket List – hm, irgendeine Liste 🙄 Oder doch eine schlaue List, um etwas zu erreichen? 😎

Bucket, vielleicht Korb 🤔 ach ne, das war Basket. 😅

Dann schmökere ich ein wenig im Wirkbook. Ja, du hast richtig gelesen, bei Judith heißt das Ding Wirkbook. Finde ich richtig gut, denn wirken soll das Ganze schließlich und das tut es bei mir auch schon. Es wirkt so gut, dass ich hier zu nachtschlafender Zeit sitze und ganz beseelt in meinem Blog tippe.

Aber kommen wir zurück zur Bucket-List. Im Wirkbook lese ich, dass es um das geht, was ich in meinem Leben noch bewirken, erleben, schaffen, probieren und lernen will. Aber auch welche Meilensteine ich in meinem Business noch erreichen möchte. Welche Ort möchte ich noch bereisen? Eine spannende Frage, gerade jetzt während Corona. Und von welchen Dingen träume ich so?

Der Ordnung halber schaue ich auch nochmal im Internet nach. Bei Wikipedia werde ich fündig: bucket list kommt aus dem Englischen und heißt “kick the bucket”, auf deutsch in etwa “den Löffel abgeben”. Von daher kennen sie manche auch unter Löffel-Liste. Ah, mit diesen Herleitungen kann ich auch verstehen, mit welcher Art von Löffeln ich es hier zu tun habe.

Also eigentlich lautet dann die korrekte Frage: was hast du noch alles vor, bevor du den Löffel abgeben musst?

Wisst ihr eigentlich woher der Begriff “den Löffel abgeben” kommt? Aber das ist eine andere Frage. Da käme ich vom Hütchen zum Stöckchen. (Woher dieser Ausdruck im Deutschen wohl kommt. 🤔)

Schluss jetzt – zurück zum Thema.

Was habe ich auf meiner Bucket List?

Munter drauf los geschrieben, stelle ich fest, dass es, wenn ich mich nicht zensiere so viele Dinge gibt, die ich noch machen und erreichen möchte.

Fangen wir mal mit dem Business an. Ich wünsche mir so sehr, dass ich mit dem Institut Voice Experience, was ich gemeinsam mit meiner Kollegin Ulla Keller betreibe in den Internet Zeiten richtig erfolgreich werde. Wir leiten schon seit Jahren Ausbildungen für Gesangspädagog:innen und bekommen immer wieder tolles Feedback. Die Arbeit macht uns unglaublich Spaß und nun wollen wir skalierbare Angebote schaffen, die wir immer wieder anbieten können und die sich von überall gut durchführen lassen, Hauptsache das Internet ist super und vor allem stabil.

Wunsch 1:

Ich wünsche mir sehr, mal 5000 € oder mehr monatlich zu verdienen.

Viele 500 € Scheine

Wunsch 2:

Und ich wünsche mir, dass ich mein Buch gut zu Ende schreiben kann, dass es veröffentlicht wird und dass es viele, viele Leser:innen findet. Das Schreiben ist für mich seit dem letzten Jahr immer wichtiger geworden. Manchmal, wenn es schwer wird für mich, habe ich das Gefühl, dass ich regelrecht um mein Leben schreibe. Ich schreibe Tagebuch, ich schrei(b)e meine Gefühle heraus. Und ich habe das Gefühl, dass ich etwas zu sagen habe. Sowohl persönlich, aber natürlich auch fachlich. Denn das Buch handelt von der Stimme und dem Nervensystem. Ein Thema, was sowohl sehr fachlich, aber auch persönlich ist. Diese Verknüpfung liebe ich. ❤️

Elefanten, Stimme und Nervensystem, Buchcover
Ein von mir entworfenes Cover für mein Buch.

Wunsch 3:

Wenn ich mehr über das Internet arbeiten kann, könnte ich mir einen Traum erfüllen. Ich würde sehr gern für ca. 2 Monate nach Argentinien gehen, dort arbeiten und Spanisch lernen. Ich habe Freunde bzw. Schüler:innen dort und seitdem ich 2018 mit meinen beiden Kollegen in Buenos Aires war, um dort einen großen Gesangskurs zu geben, wollte ich immer wieder dorthin fahren und mal länger bleiben und auch ein wenig Zeit dort haben. Unterrichten, ins Theater Colon gehen, die Stadt anschauen, denn die Stadtteile La Boca und San Telmo hatten es mir beim ersten Besuch angetan. Ich habe dort angefangen, die spanische Sprache zu lieben.

In meinem Juli Rückblick findest du ein paar Erinnerungen an diesen wunderbaren Aufenthalt.

Innenhof San Telmo, Buenos Aires
Ein Innenhof in San Telmo in Buenos Aires

Wunsch 4:

Ich möchte so gern noch ein wenig von der Welt sehen. Ich möchte vor allem nochmal in den Südwesten der USA. Als ich 2016 dort war, habe ich mich in die großen Bäume des Sequoia National Park verliebt. Diese Bäume haben eine Energie, das ist einfach nur wunderbar und sehr, sehr heilsam.

Im Zion National Park möchte ich unbedingt noch zu Angels Landing hinauf wandern.

Angels Landing, Zion National Park
Angels Landing von Südosten gesehen ( Bild von Aneta Kaluzna – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2859282)

Ich möchte auf dem Plateau stehen, wo man die Kondore fliegen sehen kann. Diese Vorstellung ist einfach unglaublich für mich. Sie hat etwas von großer Freiheit.

Und ich möchte im Death Valley meditieren. Diese Landschaften, diese Farben sind einfach der Hammer.

Wunsch 5:

Ich möchte eine Wohnung oder ein Haus in Füssen mieten oder kaufen können. Mein Sohn lebt hier und ich möchte hier einen Zweitwohnsitz haben. Das Haus soll ein Musikzimmer haben und ich möchte mir endlich einen schönen, alten Flügel kaufen.

Holzhütte Wald Füssen
Solange das Haus noch auf sich warten lässt, nehme ich erst einmal diese Villa mitten im Wald 😉

Wunsch 6:

Ich wünsche mir das Schwierigste, was es gibt: Ich möchte weiterhin in meinem Leben derartig vom Glück verfolgt werden wie bisher. Ich fühle mich oft so beschenkt vom Leben. Ja, auch ich habe schon etliche Tiefschläge erlebt, schwere Lebenssituationen gehabt. Aber am Ende habe ich immer wieder das Gefühl, ich bin eine, die vom Leben, der Liebe und dem Universum immer wieder reich beschenkt wird. Und dafür bin ich zutiefst dankbar. 🙏

Steinkunst Lotus

 

3 Kommentare

  1. Liebe Hilkea, oh, wie dankbar bin ich dir für diesen Beitrag. Endlich habe ich einen besseren Zugang zu dieser Form von Löffel-Liste gefunden. Jetzt kann ich mich auch mal an meine Dranmachen. Auch deine 6 Wünsche finde ich so schön beschrieben … ich muss aufpassen, dass ich nicht abschreibe 😉 … denn mein Buch wartet auch schon auf seine Geburt. Da das Singen erst wieder mit 50 in meinem Leben Einzug gehalten hat (und seitdem dort nicht mehr wegdenkbar ist), bin ich schon sehr gespannt auf dein Buch. Herzliche Grüße Umani

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