Autorin sein, ja – aber welche von den vielen kommt zu Wort?

Heute und auch gestern schon plagte mich das Thema, mit welcher Stimme ich denn eigentlich schreibe?

Mit der Expertinnen-Stimme, die ein Fachbuch schreibt?

Mit der neu angelernten Bloggerin, die sowohl vorgegebene als auch Herzensangelegenheit “verbloggt”?

Mit der ebenfalls recht neu erschaffenen Werbetexterinnen-Stimme, die aber auch authentisch sein möchte?

Mit der Tagebuchstimme, die kein Blatt vor den Mund nimmt und frei aus dem Herzen schreibt? Alles war raus möchte, alles was drin ist? Wunderbares wie Peinliches einfach mal zu Papier bringt?

Ich habe mich heute entschieden, der Stimme, die aus dem Herzen kommt die Priorität einzuräumen, für diese 33 Tage und schauen, was sich zeigen möchte, wohin es mich trägt.

Und daraus entstand dann dieser Post in meiner Gruppe der wunderbaren schreibenden Frauen:

Damit ist alles gesagt für heute. Jetzt werde ich gleich tanzen. Und dann zu den Kollegen fahren, um mit einer wunderbaren Gruppe von argentinischen Sänger:innen einen Kurs zu haben. Tolle emotionale Musik von Astor Piazolla. Ich freu mich auch auf diesen Tanz.

Mit den Kollegen, mit den Sänger:innen, mit der Musik, mit meinem Wissen, mit meiner Intuition, mit meinem Geist, mit meinem Herzen …

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